Es geht auch ohne Dauergesang

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Ergebnisoffen gefragt

Wenn Borussia Mönchengladbach und der 1.FC Köln aufeinander treffen, ist das auch die Partie der gepflegten Rituale. Seit der Jahrtausendwende gehört zu der ganzen Geschichte auch die Berichterstattung über vermeintliche Ausschreitungen. Sei es wegen einer geklauten Ultrafahne, den Folgen eines Platzsturmes oder einer Fan-Demo mitten durch die Stadt des anderen. Sucht man Rekorde an Polizeipräsenz bei einem Fußballsspiel – zumindest in Deutschland wird man beim diesem Duell fündig.

Das Spiel, es war – und ist vielleicht auch noch – aufgeladen mit ganz viel Ultra-Pathos. Seit der geklauten Fahne samt Auflösung der “Ultras Mönchengladbach” im Jahre 2008 bestimmen die Ultragruppen den Derbyreiz. Ob durch Pyros, Choreographien oder Proteste: Köln gegen Gladbach, das hatte lange Zeit den sportlichen Wert verloren. Erst seit der vergangenen Saison ist der FC wieder wettbewerbsfähig, die Borussia allerdings ein Club europäischer Güteklasse. So dümpelten die Derbys sportlich vor sich hin. Natürlich sticht der Sieg des FC im Hinspiel da etwas heraus – der war in der Tat besonders.

Mehr Drumherum als auf’m Platz

Aber auch nur, weil es das letzte Spiel von Lucien Favre als Trainer der Borussia war, und der FC nach zehn Jahren mal wieder ein Heimspiel gegen die Borussia gewinnen konnte. Es war also ein Spiel, das beladen war mit Emotionen. Der Autor dieser Zeilen war zum Beispiel im Stadion und schaut nun, eine Runde weiter – nach dem Rückspiel – etwas wehmütig zurück. Und das trotz einer gelungenen Revanche seiner Gladbacher. Warum? Weil mir mal wieder klar wurde, während der Hinrundenniederlage ziemlich exklusiv einem historischen Clubmoment beigewohnt zu haben: Ich war einer von einigen hundert Gladbachern, die dem letzten Spiel des Erlöser-Trainers beiwohnen durften.

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Das Wichtigste?!

Dass ich überhaupt einer der wenigen Gladbacher Augenzeugen des letzten Favre-Auftritts war, liegt eben an dieser verdammten Überhöhung des Derbys, die durch Ultras, aber auch Hools geschaffen wurde. Ich kann mich kaum an eine Partie erinnern, in dem wirklich das Spiel im Vordergrund stand. Hand auf’s Herz, bei allen, die sich an die letzten zehn bis fünfzehn Duelle erinnern können: Das Schere-Stein-Papier-Spiel von Reus, Hanke und Arango im Jahr 2012 vor einem Freistoß (es war eine herrliche Demütigung des Gegners), das sensationelle Tor von Marco Reus 2011 oder das ter-Stegen-Debüt im selben Spiel rangieren doch in der schnellen Erinnerung bei den meisten hinter Fahnenklau, Platzsturm und Choreos.

Und so ist wenig verwunderlich, dass wir auch nach diesem Derby – zumal sportlich nicht allzu packend und überraschend – mehr über Fans diskutieren als über den Sport. Und ganz ehrlich – es ist langsam genug! Konnte ich im Hinspiel noch verstehen, dass die Gladbacher Ultras dem Derby fern blieben und so sehr ich mich freute, dass die aktive Kölner Szene sich durch Stimmungsboykott solidarisierte, so wenig komme ich mit dem umgekehrten Prozedere intellektuell noch mit.

Fragwürdiger Stimmungsboykott

Halten wir nur mal fest: Es waren Mitglieder der Kölner Ultragruppen, die vor einem Jahr in Gladbach – trotz Bewährung – ein Pyro-Spektakel abzogen. Es waren wohl der Szene nicht ganz unbekannte Kölner, die den Platz stürmten. Für sie alle ist das Derby das höchste Gut. Insofern ist es nun einmal nicht allzu unlogisch, dass es für Köln nicht mehr die volle Anzahl der Tickets gibt und der Erwerb einer Karte nur mit Ausweis ging. So sehr ich selber gegen Kollektivstrafen und gegen Personalierungs- wie Überwachungswahn bin – was soll der DFB denn noch machen? Nur zur Erinnerung: jedes Vertrauen auf die Selbstreinigungskräfte ist in Köln bislang in kürzester Zeit ausgelöscht worden. Anders als die Ticketreduzierung einst nach dem Düsseldorfer Aufstieg, die Auflagen gegen die Borussia im Hinspielderby, deren Fans ja nun nachweislich keine Pyros gezündet und den Platz gestürmt hatten, wurde mein Gerechtigkeitsempfinden daher nicht gestört, wenn es Maßnahmen gegen die Kölner Fans gibt.

Entsprechend wenig konnte ich mit dem Stimmungsboykott der Gladbacher Ultras etwas anfangen. Warum sich mit jemanden solidarisieren, dem man selber – in diesem Fall ohne Schuld – Strafen zu verdanken hat? Was soll daran Fankultur sein, wenn dauerhaftes Fehlverhalten nicht bestraft wird? Bei aller Sympathie für Proteste und gegen die Scharfmacher und Sicherheitsfanatiker rund um den Fußball: Eine Fankultur ohne Sanktion ist keine Kultur, sondern Anarchie. Dass gerade die doch intern oft überregulierten Ultragruppen mit Anarchie gegen Kollektivstrafen argumentieren wollen… besonders logisch erscheint das nicht.

Lalelu – Dauersingsang ist so 2005

Auch sollten sich die Ultras fragen, welche Kultur sie erhalten wollen? Nicht erst am Samstag (20.02.2016) hat sich gezeigt: Es geht auch ohne sie. Die Stimmung im Stadion war zwar zeitweise mau; ein einzelner Mann aus der Südkurve konnte sogar hörbar den Schiedsrichter kreativ beschimpfen und sich einige Lacher sichern. Und auch wurde das leise Gemurmel des nicht immer berauschenden Spiels ab und zu von einem klassischen Roar durchbrochen. Sogar die Südkurve stimmte Gesänge an, die sogar den Weg durch alle Ränge fanden. Die Stimmung war “oldschool”. Nicht wenigen wird sie sogar gefallen haben.

Ähnliche Erfahrungen haben bereits die Kölner gemacht, als ihre Ultras im Frühling 2015 nicht ins Stadion durften. Auch damals bahnte sich die Debatte ihren Weg, ob ein Fußballspiel nicht mehr verdient, als Ultra-Dauersingsang. Das Bedürfnis, einen ehrlichen, uneitlen, am Spiel orientierten Support zu haben – es ist sicher nicht kleiner geworden. Es könnte also sein, dass die Ultras mitsamt ihrer Kultur irgendwann verdrängt werden.

Fankulturen kommen und gehen

Genauso wie sie vor rund 20 Jahren eine Fankultur nachhaltig veränderten und nicht selten überalterten Kutten die Hoheit über die Kurven nahmen, könnten sie nun selber langsam obsolet werden. Der Erhalt der Fankultur, den die Ultras fordern, darf nicht reines Mittel zum Selbsterhalt werden. Themen wie Ticktpreise, Bürgerrechte im Stadion, Fanstrafen, Gerechtigkeit und Supportfragen betreffen weitaus mehr Menschen als nur Ultras. Es wird Zeit, dass sich die Gruppen wieder mehr dem Diskurs öffnen und auch mal einen Standpunkt verlassen, als auf ihm in Ultima-Ratio-Gehabe stur zu bestehen. Wie stark einen Verein nämlich allzu selbstverliebte Ultras verändern können, hat man in Italien und zeitweise auch in Düsseldorf sehen können. In beiden Fällen war es nicht zum Vorteil der dortigen Fankultur und des sportlichen Erfolgs.

24 Kommentare

  1. Richtig, ich kann dem voll zustimmen. War selbst im Stadion und fand das Ultra Dreieck saublöd. Eine Solidarität mit Platzstürmer- wie schwachsinnig ist das denn?

  2. Ein sehr sehr guter Bericht! Du schreibst mir aus der Seele. Ultras brauch keiner. Zu Bökelberg Zeiten waren die Spiele oft noch viel Lauter und Emotionaler. Und das gequatsche das der Bökelberg kleiner war kann ich auch nicht mehr hören!
    Selbst am Samstag haben wir einen Wechselgesang mit der Südkurve hinbekommen! Bei 50.000 Menschen. Ohne Megaphone und Deppen die auf dem Zaun hängen und Ihre eigenen Einschlaflieder singen! Spielverlaufsabhängiger Support muss es sein!
    Alte Garde MG !!!

  3. Danke für dem Bericht!
    ich würde sowieso nur noch personalisierte Tickets ausgeben.
    Sich mit den „Antifußballfans“ zu solidarisieren ist echt beschämend!
    Danke

    • Danke für das Lob. Aber bei der Aussage „nur personalisierte Tickets“ wollen wir Widersprechen. Davon halten wir nichts. Wer soll es denn kontrollieren? Und warum muss wegen ein paar bekloppter gleich der Generalverdacht umgesetzt werden.

      • Guter Artikel!
        Auf den ganzen Ultraquatsch kann ich gut und gerne komplett verzichten. Die Choreos folgen ohnehin immer mehr nur noch dem allgemeinen Trend zur Gigantomanie im Sport. Der bzw. die beiden Vorsänger gehen den meisten Fans (bin direkt daneben in Block 15) nur auf den Keks. Kurz, es war in der Tat angenehm oldschooled gegen Köln.

        Aber…eure Abneigung gegen personalisierte Tickets scheint mir mindestens inkonsequent. Wenn nicht, sogar suspekt.
        Warum personalisierte Tickets? Schon alleine, weil ein Stadionverbot ohne personalisierte Tickets praktisch bedeutungslos ist.
        Ob und wie das kontrolliert wird, ist eine andere Frage. Wie bei allen Verboten oder sonstigen Maßnahmen gegen Kriminalität.
        Im Übrigens ist meine Dauerkarte ja auch personalisiert und ich fühle mich nicht überwacht. Personalisierte Tickets sind kein (General)Verdacht sondern ein Schutz.

        • Zur Dauerkarte hatte ich ja weiter oben ein paar Sachen schon geantwortet. Vielleicht ganz interessant: Schau Dir doch mal das System der ClubCard in den Niederlanden an. Das ist inzwischen wieder etwas ausgeweicht, aber es war für die Stadiongänger im Nachbarland ein Problem. Und die Grundlage waren fast kriegsähnliche Zustände, diese Karte einzuführen. Wir reden da von Zuständen, von denen wir in Deutschland Meilen entfernt sind.

          http://www.halbangst.de/ordnungswahn-mit-club-card/

  4. Absolut top dein Bericht, der mit ganz und gar aus der Seele spricht. Die Bezeichnung „Stimmung aus der Kurve“ war am Samstag endlich wieder Programm. Und es wurden anderweitig angestimmte Gesänge nicht jedes Mal wieder vom einem der Megaphon geschädigten Zaunherren übertönt. Das ehrlich gesagt geht mir in letzter Zeit extrem auf den Geist. Egal ob es aus den oberen Bereichen der Blöcke 15 und 16, aus Block 17 oder sogar aus Block 13 kommt. Sobald die beiden Herren am Zaun dies hören, meinen Sie mit anderen Liedern diese Gesänge andauernd zu überstimmen. Alleine daran erkannt man immer wieder, dass die meine eine bessere Sorte Fans zu sein.

    • Sehe ich auch so.
      Ich will ja nicht alles verteufeln was die Ultras machen und ich finde es auch gut das sie Stimmung machen, aber gerade die Tatsache das der „Zaunkönig“ nicht in der Lage ist von wo anders gestartete Gesänge vielleicht mal zu übernehmen und zu verstärken ärgert mich extrem. Dieses „sofort was anderes anstimmen, denn ich bestimme was gesungen wird“ ist Kinderkram und erinnert mich ein an ein in seinem Ego gekränkten 5 Jährigen.

      Ich vermute mal das einige der Jungs am Samstag zum ersten Mal ein Fußballspiel im Stadion auch gesehen haben, ich hoffe es hat Ihnen gefallen und sie kommen wieder.

  5. Sehr guter Bericht, vielen Dank dafür. Wie der Samstag gezeigt hat und beschrieben wurde, es geht auch ohne und die Ultras braucht keiner. Es ist schon traurig wir vor und nach jedem Spiel eine Gruppe von Jünglinge, schwarz gekleidet und überwiegend nicht als VFL Fans auszumachen, von Ihrer Kneipe in Holt in Polizeibegleitung zum Stadion und wieder zurück begleitet werden müssen. Wer nichts zu verbergen hat, kann auch mit personalisierten Tickets sehr gut leben!!

    • Auch hier wollen wir den Hinweis geben, dass wir gegen die Regel personalisierter Tickets sind. Mit der Aussage „wer nichts zu verbergen hat“ lassen sich viele Schweinereien gegen Bürgerrechte erklären.

      • Eine Frage: Warum werden diese Ultras denn selbst bei Heimspielen so intensiv begleitet???? Dafür muss es doch einen Grund geben. Wenn Sie sich immer normal benehmen würden , wäre das wohl nicht der Fall und die ganze Diskussion würde es nicht geben..

        • Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass Ultras gerne in Sippenhaft genommen werden. Das ist bekannt. Daher warne ich vor solchen Schlüssen. Kann sein , dass es berechtigt ist, kann aber auch übertrieben sein. Ultras sind nicht per se schlechte Menschen. Gerade das Beispiel Köln hilft hier: Trotz aller Probleme – die Mehrheit der Ultras engagiert sich stark gegen Ausgrenzung und Fremdenhass. Ich empfehle dazu das Buch „Kurvenrebellen“ von Christoph Ruf. Das Problem in Köln ist, dass diese engagierte Gruppe ihre Problemleute nicht in den Griff bekommt. Insofern sind da Strafen als korrektiv – meiner Ansicht nach – unausweichlich. Daraus gleich für alle Stadionbesucher den Besuch schwieriger zu gestalten (personalisierte Karten), halte ich für grundfalsch.

  6. Auch ich fand die Stimmung super. Halt mal wie früher. Vor allem am Spiel ausgerichtet.
    Und nicht zu vergessen, endlich mal wieder freie Sicht auf den Strafraum vor der Nordkurve.
    Was hat Dauerwedeln mit Fankultur zu tun. Ich schwenke meine Fahne, wenn es auch was zu schwenken gibt. Wie heißt es in Block 17 so schön: „Die Fahne runter“ 🙂 Ich beeil mich ja schon.

      • Bin aber kein Dauerwedler. Ist bei Wind halt manchmal schwierig sie schnell wieder herein zu bekommen. Dann brauche ich ein wenig Nachsicht. Aber eine Kurve ohne Fahnen ist nun mal auch öde.
        Aber meine Erfahrung aus vielen Jahren. Wenn es schlecht läuft stört die Fahne, wenn es super läuft kann sie mitunter nicht lang genug und hoch genug geschwenkt werden. So ist das mit der Wahrnehmung. Dauer wedeln stört mich aber auch selbst. Nur wenn ich die Fahne mal nicht mit hatte sind alle enttäuscht und verlaufen sich mit dem Pausenbier.

        • „…. verlaufen sich mit dem Pausenbier“ 🙂
          Der ist gut und kann ich mir bildlich vorstellen. Die laufen bzw- irren dann vermutlich bei uns durch die Ränge und wissen nicht, wohin mit dem Bier.

  7. Ich denke, es könnte sich durchaus ein vernünftiges Mittelding zwischen „Ultras sind fantechnisch das Maß aller Dinge“ und „Ultras braucht man so dringend wie einen Pickel am Ar***“ einpendeln, wenn man ein bisschen mehr leben und leben lassen praktizieren könnte. Da sehe ich allerdings die Bringschuld bei den Ultras.

    Es fällt den Herren mit den Megaphonen bestimmt kein Zacken aus der Krone, wenn sie auch hin und wieder mal ein paar andere Gesänge, vor allem individuellere und der Situation angepasste zulassen. Es nervt mich ebenfalls, dass – egal in welchem Stadion man ist – das Liedgut der zuständigen Ultras bzw. Fankurven fast zu 100% identisch ist. Es wird lediglich Vereinsname im Text ausgetauscht. Pfiffige musikalische Adaption des Spielgeschehens findet nicht statt. Individuelle Lieder bis auf die jeweiligen Hymnen und vielleicht noch ein weiteres Lied gibt es so gut wie nicht. (Und nein, ich will mich nicht auch schon wieder über YNWA in Mainz aufregen … ommmmm).

    Eine etwas detailliertere Definition des Begriffs Fankultur seitens der Herrschaften würde ich mir auch wünschen. Klar, Chores können grandios und überwältigend sein. 10 Quadratmeter Fahne über 90 Minuten als konstanter Sichtschutz können aber auch ordentlich nerven. Und wenn man dann noch ein Bier in den Nacken bekommt, weil man es wagt, ein munteres Liedchen anzustimmen, dann kann einem die ganze Kultur gestohlen bleiben.

  8. Großes Lob an den Schreiber er hat es genau auf den Punkt gebracht.Stehe immer in Block 15 oben und muss sagen es haben am SA weitaus mehr Leute bei uns mitgemacht als sonst, super fand ich auch die das man sich immer schnell an den Gesang anpasste der zuerst oder etwas lauter gesungen wurde.Alles in allem ein SUPER SCHÖNER NORDKURVEN TAG !!!!!

  9. Zur Zeit sind 30.000 ! Tickets Personalisiert. Also wo ist das Problem ??
    Und was die Ultas betrifft, ad hilft nur eines !

    Wie wäre es da mal mit einem 100% Stimmungsboykot des Stadions wenn diese Zaunaffen auch nur versuchen etwas anzustimmen ?? Mund halten wärend die FAHNEN DAUERGESCHWENKT werden ?? Macht doch mal eine BLOCKFLÖTE Flugblattaktion und nennt sie (F)lock(B)löte und sammelt dort mal die Stimmen der anderen. Einfach mit den eigenen Waffen schlagen.

    Achja, bei Blockflöte da fällt mir noch was ein. Die wird ja auch Redaktionell von einem Herrn N.B. mit produziert. Ganz lustig finde ich in diesem Zusammenhang, das dieser N.B. einen ganzen Film in der Nordkurve dreht und als er im Kasten war gibt es in diesem Flugblatt einen Riesen Bericht warum Handybilder und Videos von anderen nicht erwünscht sind. Gelber Schein und Co.

    Daran sieht man ja wohl wie Scheiße diese Gruppierung und vor allem die Strippenzieher sind. BRAUCHT kein MENSCH !!

    • Diese 30.000 Tickets (Dauerkarten) sind allerdings, insofern nicht ermäßigt, nicht an den Besteller gebunden, sprich übertragbar, solange kein Geschäft gemacht wird. Ich begebe mich also mit der Weitergabe nicht auf unsicheres Gebiet. Und seit wann – so mal als DK-Inhaber gefragt – habe ich beim Erwerb zugestimmt, dass man mich durch den Kauf polizeilich verdachtsunabhängig überprüfen darf? Alter, ich bin Stadiongänger und kein Krimineller. Ich habe nicht vor, als solcher behandelt zu werden.

      Deine Kritik an den Ultras kann ich nicht kommentieren. Das ist Deine berechtigte Meinung.

  10. Zitat: Christoph Ullrich
    _____________________
    Alter, ich bin Stadiongänger und kein Krimineller. Ich habe nicht vor, als solcher behandelt zu werden.
    —————————-

    Uiii… Nun wird da aber jemand Grantig. Der Tonfall wird Persönlicher. Habe ich da einen Wunden Punkt getroffen ??

    Natürlich sind die DK’s PERSONALISIERT. Borussia hal all meine Daten inkl. Konto. Weiß der Herr Ullrich genau was damit so alles passiert ??
    Klar kann ich die Karte weiter geben. Aber bestimmt nicht HINZ und KUNZ. Wenn damit Scheiße gebaut wird, dann bin ICH der Ansprechpartner und im Zweifelsfall auch der jenige der letztendlich die Suppe ausbaden muss.

    Lasst uns ein Lied anstimmen, der TON macht die MUSIK.

    • War gar nicht grantig gemeint. Ich gebe nur zu Bedenken, dass die Personalisierung der Tickets, wie beim Derby, anders ist, als bei einer DK.

      Das habe ich Dir argumentativ dargelegt. Wo Bitte werde ich persönlich? Und Du triffst da keinen Wunden Punkt. Wieso? Ich diskutiere lediglich mit Dir. Deine Einschätzung meiner Gemütslage ist leider falsch.

      Ich gebe Dir noch ein konkretes Beispiel: Manche Dauerkarten haben Namen drauf, wo aber die Kundennummer einem anderen gehört. So liefen mal sechs(!) Dauerkarten unter meiner Kundennummer, weil ich sie für die Familie bestellt hatte. Da stand aber nicht überall mein Name drauf.

      Und, bei den DKs guckt die Polizei sicher nicht im VORFELD was mit mir ist. (Wobei man das in der Tat nie wissen kann, da hast Du Recht)

  11. Grandiose Berichterstattung einer anonymen Einzelperson. Geht doch mal aufeinander zu und redet miteinander anstatt im anonymen Internet leere Phrasen rauszuhauen…Aber ihr alle seid die Hüter der Fankultur…naja oder der Tastatur.

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