Ende einer Amtszeit

Borussia Mönchengladbach geht mehr als angeschlagen in die Länderspielpause. Über intensive Wochen jammernd taumelt einer der besten Bundesligakader in Richtung untere Tabellenhälfte. Zeit für eine gewichtige Änderung:

Es ist ja nicht so, dass wir, die bei Halbangst über die Borussia schreiben, uns es leicht machen würden, wie wir über den aktuellen Trainer der Borussia urteilen. Sicher: André Schubert ist scheinbar ein kluger Kopf, seine Gedanken, die er äußert, sind oft logisch, sicher ist er ein angenehmer Gesprächspartner. Doch seine Arbeit zeigt nicht selten Schwächen trotz guter Resultate. Das hat uns das Schubert-Paradox beschert, welches uns an den Rand verhasster Schwarz-Weiß-Denkmuster brachte. Anders als Borussia selber es in seiner dümmlichen Werbung für das aktuelle Heimtrikot behauptet, ist das Leben in Schwarz und Weiß eben nicht am schönsten.

Borussia hat keine Spielidee mehr

Man siehe nur die aktuelle Diskussion über Schubert. Die einst von den verantwortlichen Borussen wie Eberl, Meyer und Bonhof als – ob der Demut in den guten Jahren – klug beschriebenen Fans sind auf einmal gespalten. Nicht nur grunzend bei Facebook oder in den ewigen Meckerblöcken 11 und 10 im Stadion. Nein, auch bei vielen Gemäßigten ist der Geduldsfaden gerissen: Will die Borussia wieder in die Spur, sollte der Irrtum mit André Schubert beendet werden.

Warum? Weil es erschreckend ist, wie inzwischen Potentiale in einem rapiden Tempo verschleudert werden. Mag ja sein, dass Schubert ein fußballerischer Kenner und Taktiker ist. Aber seine schnellen gedanklichen Optionswechsel überfordern die Mannschaft, im Grunde auch ihn. Unter ihm hat die Borussia, nachdem er nicht den Mut aufbrachte, sein 3-5-2 gegen Kritik zu halten, keinerlei Spielidentität mehr. Der stetige Wechsel zwischen Dreier- und Viererkette und die ständigen Positionswechsel haben Unklarheiten hinterlassen. Es gibt eine schlechte Verbindung zwischen den Mannschaftsteilen. Wo früher aufgrund klarer Struktur schnelle Pässe auch aus der Antizipation gespielt werden konnten, verbleiben Bälle inzwischen zu lange beim ballführenden Spieler, die Geschwindigkeit ist raus. Die Spieler wirken technisch und unter Druck schlechter, als es ihrem Vermögen entspricht.

Köln könnte strukturell vorbeiziehen

Das ist für einen Trainer, der über eine massive Anhäufung spielintelligenter, begnadeter Fußballer verfügt, ein Armutszeugnis. Die Substanz, die ein Nerd wie Lucien Favre aufgebaut hat, wird inzwischen schneller aufgebraucht, als es bei einem fiesen britischen binge-drinking am Black-Eye-Friday geschieht. Borussia Mönchengladbach verfügt auch weiterhin über einen hervorragenden Kader. Aber wofür steht er? Wenn es doch wenigstens konsequenter Kirmesfußball wäre. Aber nicht mal mehr das gibt es noch.

Max Eberl hat den Vertrag mit André Schubert verlängert, weil er Ideen hat. Wenn es diese sind, die im Oktober gezeigt wurden, dann kann Eberl nicht nur die Saison abhaken. Dann kann er das System, dass er bei der Borussia aufgebaut hat, gleich mit abschenken. Kein junger Nachwuchsspieler mit Potential wird so zukünftig mehr nach Gladbach kommen. Es kann passieren, dass die neuen Christensens oder Doucourés dann eher nach Köln gehen. Der dortige Trainer würfelt nämlich nicht dauernd unnötig die Aufstellung durcheinander, stellt immer noch das fußballerische Grundvermögen über das des angepassten – unter Peter Stöger hätte Mo Dahoud sicher mehr Spielzeit als Tobias Strobl, auch wenn das mehr (anstrengende) individuelle Arbeit mit einem jungen Spieler bedeuten würde. Und: Der Kölner Trainer gibt eben nicht kurz vor Ende der Vorbereitung fünf Tage trainingsfrei. Regenerieren kann man auch vorm Bildschirm in gemeinsamen Taktiksitzungen.

Nur noch Eberls einzige Schwäche hält Schubert

Machen wir es kurz: Die Zeit von André Schubert ist abgelaufen. Ihn hält eigentlich nur noch die einzige Schwäche  im Amt, die sein Vorgesetzter Max Eberl hat. Er kann irgendwie Trainer nicht entlassen. Er lebt das Wort der Kontinuität auf dem Trainerstuhl wie ein Mantra. Das war bei Michael Frontzeck so, als dieser die Zukunft des Vereins bedrohte und das war bei Lucien Favre so, als schon weit früher absehbar war, dass Favre nicht ewig bleiben würde. Und auch jetzt bei Schubert zeigt sich diese fatale Haltung, dass Kontinuität alles ist. Man muss nur lange genug auf den nächsten Sieg warten.

Das könnte dieses Mal zu lange sein. Wir haben eine Länderspielpause, es gibt willige und gute Trainer auf dem Markt, die für das gute Geld, das auf dem Gladbacher Festgeldkonto lagert, sicher gerne kommen würden. Eberl sollte auf Helmut Grasshoff schauen, und erkennen, dass stumpfes Festhalten an Grundsätzen, wie zum Beispiel eisernes Sparen, gerne in den Abstieg führt. Es wäre ein Jammer um diese Mannschaft, die zu gut ist, als weiter von André Schubert trainiert zu werden.

Foto: xtranews.de

76 Kommentare

  1. Die Argumente klingen schlüssig, aber wen stattdessen auf die Bank setzen? Welcher Trainer, der auf dem Markt ist, kann uns langfristig weiterhelfen?

    • Mal abseits der ganzen Hö-Hö-Hö-Holland-Klischees. Frank de Boer ist ein guter Trainer. Ebenso wie Cocu von PSV oder Vanhaezebrouck von Gent. Oder man schaut auf jemanden wie Schmidt aus Mainz. Es sollte auf jeden Fall ein Trainer sein, der die Detailarbeit mit dem einzelnem Spieler im direkten Austausch gerne macht. Am besten noch mit sozialer Kompetenz…

  2. War gestern in Berlin! Die Mannschaft spielt nicht mal 50% von dem was sie kann!!! Alles was Herr Ullrich geschrieben hat ist wahr!!! Der Vorstand sollte schnell handeln, denn es liegt offensichtlich wirklich am Trainer…

    • Dem Trainer gehen die Ideen aus hält an Spielern fest die in der rückwärts Bewegung nicht mit spielen sowie wendt und Johnson die wären bei mir schon lange ausgemustert worden. Es geht auch ohne Harzard und raffael siehe in celtig .wir haben soviel Potenzial leider wird es nicht ausgenutzt. Und immer die ausreden 3 fach Belastung haben andere auch keine ausrede mehr da muss was passieren.

  3. Schubert hat anfangs von Favres Arbeit profitiert. Nachdem er seine Ideen oder auch Nichtideen eingebracht hat ging es bergab. Die Ausrede mit der Dreifachbelastung und den Verletzten ist langsam ausgeleiert. In der vorigen Saison hatten sie auch die Dreifachbelastung und Jantschke, Stranzl, Hahn, Hermann waren lange verletzt.
    Statt sich an Ausreden zu klammern sollte Eberl mal ein Machtwort sprechen.

  4. Wenn man könnte, sollte man

    Vladimir Petković

    verpflichten. Der passende Mann für uns. Kennt die Schweizer und hat ein klares Konzept.

  5. In diesem Blog schreibt scheinbar ein kluger Kopf. Aber nur scheinbar. Fängt bei der reisserischen Überschrift an und zieht sich vor billiger Polemik nur so triefend bis zum großen Finale, es wäre ein Jammer um diese Mannschaft, die zu gut sei, um von Andre Schubert trainiert zu werden. Denk mal drüber nach, Autor.
    Oder nein, lass es, macht anscheinend sowieso keinen Sinn.

  6. In diesem Blog schreibt ein scheinbar kluger Kopf….halt aber nur scheinbar, der von Anfang an konsequent gegen den Trainer geschrieben hat und dem jetzt die Resultate gelegen kommen. Auswärtsschwäche gab es bis auf Favres letzte Saison eigentlich immer. Und die zweite Saison von Favre hat der scheinbar kluge Kopf schon vergessen?
    Hier werden Behauptungen von sich gegeben, die in keiner Weise belegt werden.

    • Schubert hat kein Konzept, siehe die vielen Umstellungen ohne große Not.Etwas Arrogant kommt er auch rüber.Auch er hat den Fussball nicht erfunden. (Nagelsmann)

  7. Gott-sei-Dank entscheidet es nicht Herr Ullrich, der (wie mehrere Artikel hier schon zeigten) bekennende Schubert-Hasser, wann „die Zeit von Andre Schubert abgelaufen“ ist, sondern besonnene Leute wie Max Eberl, Rolf Königs, Rainer Bonhof und Hans Meyer, die darauf achten, dass das Geld auf Borussias „Festgeldkonto“ (Haben Sie ein Problem damit, Herr Ullrich? Wohl Köln-Fan, was?) nicht für sinnlose Trainerwechsel verpulvert wird.
    Dass Borussia im Moment eine schwierigere Phase durchlebt, ist unbestritten. Aber daran sind gewiss nicht die fünf trainingsfreien Tage schuld, die Herr Schubert seinen Profis in Anbetracht der wegen der CL-Qualifikation sehr frühzeitigen Saisonvorbereitung vernünftigerweise gewährt hat. Borussia hat eine junge Mannschaft, die ebenso wie ihr junger Trainer auch mal Fehler machen darf – egal ob Korb gegen Celtic, Elvedi gegen Hertha oder Schubert mit der einen oder anderen taktischen Rochade zuviel: Entscheidend ist, dass alle aus ihren Fehlern so schnell wie möglich lernen und sie künftig vermeiden. Dass ihnen dabei Max Eberl Vertrauensschutz gewährt und auf Kontinuität setzt, ist seine größte Stärke, die Borussia in den letzten Jahren sehr zugute gekommen ist. Traurig ist nur, dass dieser Prozess immer wieder von unqualifizierten Querschüssen von Teilen der Journaille begleitet ist, die sich auf diese billige Weise zu profilieren versuchen.

  8. Die Schubert-Hater hatten im Frühjahr schon mal Hochkonjunktur – mit ähnlicher Polemik und reißerischen Sprüchen wie das hier üblich ist. Als der 4. Platz erreicht und der Einzug in die CL erreicht worden war, haben sie sich wieder in ihr Schneckenhaus zurückgezogen. Jetzt können sie wieder losholzen – immer feste druff…
    Ach ja: Wer ist nochmal in unserer Vereinsgeschichte der Trainer mit dem besten Punkteschnitt??

  9. Kommt aus meiner Sicht noch etwas anderes hinzu: In eine bestehende klare Struktur, in der jeder klare Aufgaben hat, lassen sich auch Spieler von draußen (wenig Spielpraxis, weniger Selbstvertrauen, weniger ‚Qualität‘) leichter integrieren, sprich: als Alternativen bringen. Das ‚Jammern‘ über die – zweifellos vorhandene – Zweifach/Dreifach/Wie-Auch-Immer-Hohe-Plus-Verletzungen-Belastung kann ich nicht hören, wenn gleichzeitig Spieler draußen sitzen, die auch in diesen Phasen keine Einsatzzeiten bekommen.

  10. Es ist eine verzwickte Situation, in der (wohl nicht nur) ich als leidender Borussenfan stecke.
    Auf der einen Seite habe ich größtes Vertrauen in die hervorragende Arbeit des Max Eberl und identifiziere mich zu 100% mit der Philosophie der Kontinuität, welche die Borussia in den vergangenen Jahren in die Spitzengruppe der Bundeliga geführt hat.
    Auf der anderen Seite erkenne auch ich den stetigen Verlust der Spielkultur, die unlängst noch ein Vorbild für so manchen Konkurrenten darstellte. Und für diese Spielkultur ist nun mal hautsächlich der Trainer verantwortlich.
    Dieses Fordern von schnellen Konsequenzen (Trianerentlassung) hat jedoch etwas von wildem, planlosen Flügelschlagen, denn noch lange ist in dieser Saison nicht alles verloren. Mit polemischer Stimmungsmache erweist jeder Fan (besonders derjenige, der ein öffentliches Medium zur Verbreitung seiner Meinung nutzt) seinem Verein einen Bärendienst. Das hat schon was von Bildzeitung.
    Ich denke es bedarf keines Trumpschen Diskussionsniveaus um seiner Meinung zur derzeitigen Situation der Borussia Ausdruck zu verleihen.
    Dann lieber das Merkelsche….. Wir schaffen das (mit oder ohne Andre Schubert)!

    • Wie im Text ja steht: Wir haben es uns nicht leicht gemacht (ist übrigens ein Text von mir und Manuel Breuer, der leider als Autor von WordPress nicht ausgespielt wird), zu diesem Schluss zu kommen. Aber – wie Du schreibst – der Verlust an Spielkultur ist frappierend. Das ist ja auch der Unterschied zu Favre: Da hat es auch negative Serien gegeben. Auch wegen hoher Belastung. Aber in diesen Phasen haben die Spieler trotzdem einen nachvollziehbaren, verlässlichen Plan verfolgt, der ersichtlich für jeden Zuschauer war. Inzwischen wird wild rumrotiert, Spieler hadern mit undefinierten Rollen. Woran man das am besten sieht, ist die Zeit zwischen Ballannahme und -Abgabe: Da ist deutlich weniger Geschwindigkeit drin.

      Im Grunde stecken wir auch zwischen den Stühlen, da wir genau diese populistische Stimmung verabscheuen. Aber sie ist nun einmal da, und wir haben Sorge, dass durch Zögern (und da hat Eberl Schwächen, da er Kontinuität gerne mal mit sturem Festhalten verwechselt) das Projekt in Gefahr gerät. („Wir nennen es immer „Europas bestes Nicht-Bonzen-Projekt“).

  11. Ich zitiere mal aus dem Text „….Schubert überfordert die Mannschaft….massive Anhäufung spielintelligenter, begnadeter Fussballer…“
    Widerspruch in sich….halt scheinbar klüger Schreiber..

      • Überfordert ist hier nur einer, der Schubert Hasser Nummer 1 Herr Ulrich.
        Wenn man sich aktuell Vereine wie Leverkusen, Wolfsburg, Schalke ansieht, die ähnliche Probleme wie wir. Kann man klar erkennen, dass es nicht nur an einem Trainer liegt. Zeitweise 9 verletzte Spieler und ein Menge Spieler die wenig Erfahrung oder Einsatzzeiten hatten. können auch bei der besten Spielintelligenz ohne Praxis nicht von 0 auf 100 durchstarten.
        Auch unter Favrer hat es in der dreifach Belastung enorme Probleme gegeben und das mit weniger verletzten.
        Mir wäre lieber, das Medicoreha in die Puschen kommt auch unsere Altletic und Wohlfühl Abteilung scheint da nicht am Puls der Zeit zu sein. Schade das Klaus Luisser gegangen ist.

        Geduld es kommen auch wieder besser Zeiten.
        Z.b. den Äff Zeh ohne Punkte nach Hause schicken.!

        • Darauf ein langgezogenes Grunzen. Dass es nie ohne Beleidigung geht? Muss an dem langjährigen Ernte 23-Konsum liegen. Vielleicht kann man auch mal eine andere Meinung ohne Beleidigung hinnehmen. Oder gebt das am Stammtisch nicht?

    • Gerade Spielintelligente Fußballer brauchen ein klares logisches Konzept welches sich in der Praxis umsetzen lässt und Sinn macht. Vergleiche Arango unter Frontzeck mit Arango unter Favre.

  12. Lieber Autor Christoph Ullrich, was mich am meisten an ihrem Artikel stört, ist das bloße Draufschlagen auf den Trainer ohne jede Ausgewogenheit zu einer vorgefaßten Meinung, die Sie wohl schon länger vertreten. Sehen Sie sich mal die beiden unten angegebenen Kommentare auf „Torfabrik“ und „Seitenwahl“, welche sich auch kritisch mit der Situation beschäftigen, aber wesentlich ausgewogener sind, an. Es gibt eben auch in dieser Frage nicht nur schwarz-weiß: http://torfabrik.de/einwurf/aktuelles/datum/2016/11/05/der-blick-geht-nach-unten.html http://seitenwahl.de/index.php/2013-03-28-23-43-08/spielberichte/6553-an-tagen-wie-diesen

    • Lieber Dietmar,

      Zunächst: Das hier ist ein Meinungsblog. Da ist es dann schon etwas anders, als in den genannten Links. Sehen sie es doch als Debattenbeitrag.

      Nun ein paar inhaltlich Anmerkungen: Dass ich keine vorgefasste Meinung zu Andre Schubert habe, wenn allerdings eine kritische Haltung, sehen Sie hier:

      http://www.halbangst.de/der-neue-lattek-der-borussia/

      http://www.halbangst.de/das-ganz-persoenliche-schubert-paradox/

      Sagen wir es mal so: In Sachen Trainingslehre und Spielentwicklung sehe ich keine Weiterentwicklung. Mir sind dabei Ergebnisse erst einmal egal, da ich überzeugt bin, dass eine gute Spielidee gepaart mit individueller Trainingsarbeit zwangsläufig zu besseren Ergebnissen führt. Andre Schubert, den ich inzwischen für einen sehr spannenden Typen halte, tritt sportlich leider den indirekten Beweis meiner These an. Fehlen die von mir genannten Zutaten, fährt man selbst mit den besten Mannschaften zwangsläufig schlechte Ergebnisse ein.

  13. Der Verkauf von Granit Xhaka wurde nicht annähernd kompensiert. Nach wie vor
    fehlt im Mittelfeld ein echter leader, welcher das Spiel der Mannschaft besser macht. Der Trainer wird dann ebenfalls „mitgezogen“.
    Das können Christoph Kramer und Dahoud nicht leisten. Schubert hat gedacht wenn
    er Stindl zum Kapitän macht hat er das leaderproblem gelöst. Diese Einschätzung ist völlig falsch.
    Fazit: Borussia hat sehr viel Geld eingenommen und muss erheblich mehr in einen
    Spitzenspieler investieren, der dem Anforderungsprofil eines leaders entspricht.
    Ich denke nur an frühere Zeiten mit Matthäus, Effenberg, Reus etc..
    So geht es leider wieder sehr schnell bergab. Man geht z. B. ins Konzert um einen
    Spitzenmann und nicht den Chor im Hintergrund zu sehen. Jetzt hilft das Ständige
    Klagen über Mehrfachbelastung und Verletzungen einzelner Spieler wirklich nicht mehr weiter. Wenn man so weiter macht zieht das Publikum nicht mehr mit.
    Ich hoffe auf Einsicht und erwarte meine Borussia wieder nach dieser jetzt schon
    verkorksten Saison als attraktives Team in der oberen Tabellenhälfte.

  14. was meckert ihr eigentlich alle. schubert muß nur eine sache ändern,dann ist er wieder oben auf. wenn die andauernden spielerwechsel nicht wären, wären wir sicherlich im oberen drittel zu finden. eine mannschaft die eingespielt ist ,ist halt ein besseres team.er hat fehler gemacht und wenn sich schubert jetzt hinstellt und einräumt ja habe fehler gemacht,die auch abstellt dann sollte man auch nicht an ihm zweifeln. um das abzustellen ist erberl in der pflicht mit schubert und dann mit der mannschaft zu reden.wenn alle an einem strang ziehen geht es auch wieder nach oben. zur zeit sind auch alle etwas platt die englischen wochen zehren an der kraft und die verletzten stehen auch noch nicht zur verfügung. also lasst diese scheiß meckerei und helft lieber das wir alle zufrieden sind.
    der dfb ist sowieso kein fohlenfreund sonst hätten wir nicht nach zwei tagen schon wieder gegen einen so starken gegner spielen müssen.dort sitzen sowieso nur hohlköpfe die lederhosen tragen und diesen verein hochleben lassen, da sie von denen gesponsert werden.
    soviel von mir

    • Nicht die notwendige Rotation an sich ist das Problem, sondern die Form der Wechsel. Da Schubert nicht in ein festes Gefüge wechselt, sondern zusätzlich zu dem Wechsel einzelner Spieler auch Taktik und Positionen wechselt, ist die Mannschaft nicht eingespielt und taktische Veränderungen greifen nicht ohne auf Kosten der Stabilität zu gehen.
      Gerade eine Mannschaft mit dreifacher Belastung und hohem Verletztenanteil ist an der an sich guten und auch taktisch klugen Idee einer maximalen Flexibilität überfordert, da sie keine Zeit hat den hohen Anforderungen, die diese an die Spieler stellt, zu trainieren.

  15. Johnson ist eine Katastrophe ! Wenn man ihn mal genau beobachtet merkt man schnell das er nie 100% gibt . Keine Leidenschaft , kein Willen , kein Vollgas wie es sein sollte für den Verein. Bloß nicht verletzten … Johnson gehört nach meiner Ansicht schon lange nicht mehr zum Team dazu.
    Was ist los mit Wendt ??? Irgendwie das gleiche wie bei Johnson. Nur , Oscar kann fighten! Und hatte mal die Leidenschaft !! Das fehlt ihm Momentan total . Lustlos !!
    Johnson und Wendt sind für die absoluten Verlierer im Team .

    • Johnson ist ein gutes Beispiel für die Probleme, die die ständige Veränderung in Bezug auf das Abrufen des Potenzials mit sich bringt.
      Johnson ist ein, oft etwas unauffälliger, aber eminent wertvoller Systemspieler, spielt aber, wie viele andere Spieler, unter seinen Möglichkeiten, weil er nicht entsprechend seinen Fähigkeiten von Schubert eingesetzt wird.
      Favre hat ideale Position und Wirkungskreis Johnsons erkannt und Schubert hat ihn Anfangs in der idealen Ergänzung mit Wendt eingesetzt.
      Wenn Johnson rechts oder gar als Spitze eingesetzt wird, schwächt das sowohl seine als auch Wendts Möglichkeiten.
      Gerade mangelnden Einsatz kann man Johnson nicht vorwerfen.

    • Dieser Meinung bin ich schon lange, dazu kommt ein Kramer, der nichts als den Ball zurück spielt, ein Stindel als Kapitän, der aus versehen ab und zu mal ein Tor schießt, an sonsten fast jeden Ball kaputt macht ( Fehlpass oder bei der Ballannahme) statt einmal den Ball zu behaupten. Dazu noch ein A. Hahn, der keinen Ball stoppen kann, was dieser Mann an Chancen vergibt, ist unglaublich !
      Ein Spieler mit Perspektive wie Mo Dahud sitzt auf der Bank. Fast jeder Einwurf landet beim Gegner und das sieht keiner im Trainer Team, auch kein Herr Schubert. Dieser Mann hält nichts von einem eingespielten Team, in jedem Spiel eine andere Mannschaft. Das kann nicht gut gehen !!!!!

  16. Ich find ja den Titel dieses Blogs schon äußerst grenzwertig, weil ich mich frage, was ein Düsseldorf-Dings mit Gladbach zu tun hat, aber okay. Genauso wie Otto Rehhagel im Bild.

    Aber dieser Pseudo-Kommentar ist tatsächlich vom Niveau her nicht einmal Stammtisch-Kante. Wenn man irgendwelche Personen nicht mag, sollte man schon trennen können.

    Verein und Schubert haben gerade eine gewaltige Belastung inklusive einer heftigen Verletztenliste. Die darf man gerne mal einzeln analysieren. Aber die Resultate sind angesichts dessen völlig normal und im Rahmen.

    Welche Erwartungshaltung einige haben – da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Ich sage nur solche Formulieren wie „Bester Nicht-Bonzen-Verein Europas“ – oh Mann.

    Hoffen wir, dass sich der Blog künftig intensiver mit Fortuna Düsseldorf auseinandersetzt. Die freuen sich bestimmt über so viele „pointierte“ Unsachlichkeit.

    • Gerne erklären wir immer wieder, was Otto Rehagel mit dem Wort „Halbangst“ zu tun hat. Aber wir verweisen gerne auf Google.

      Und hier noch ein Preis: Der erste Gladbacher, der sich beschwert, dass bei Halbangst auch über die Fortuna geschrieben wird. (Als ob das in irgeneine Relevanz hätte…)

      Inhaltlich finden Sie in den weiteren Kommentaren noch ein paar Erläuterungen. Sind ja tolle Stammtische, die sie kennen, an denen so sachlich wie hier diskutiert wird.

    • Hallo Menotti,
      „bestes Projekt“, NICHT „bester Verein“ – gravierender Unterschied, zumindest das korrekte Lesen sollte man erwarten können. Und gerade zwischen der Person Schubert und der Leistungssituation wird eben genau differenziert. Machen Sie sich doch wenigstens die Mühe, das von Ihnen Kommentierte zu lesen.
      Was Sie an unserem redaktionellen Interesse an anderen Vereinen stört, erschließt sich mir nicht, sind wir jedoch häufig von den Düsseldorfern gewohnt. Wie gesagt, Glückwunsch, Sie sind ein Gladbach-Pionier dieser Fraktion.

  17. Richtig „Klaus Benedik“, Kleinigkeiten sind das Problem. Vielleicht einfach mal in dieser schwierigen Zeit weniger rotieren. Auswärts sollte man mal strikt bei einer 4er Kette bleiben und Ruhe bewahren. Ich denke nicht, dass ein neuer Trainer hier erforderlich ist. Es sind halt nur Kleinigkeiten. Nur zur Info. Ich glaube wir hatten unter Favre auch schon mal 9 Spiele ohne Sieg an einem Stück.

    • Zu Favre: Ja, es gab lange Unentschieden-Serien mit Niederlagen. Sieben Spiele war glaube ich das längste. Unterschied ist aber: Favre hat trotzdem an der Linie festgehalten und den Spielern Ruhe vermittelt. Das war eine andere Art damit umzugehen. Gerade dann hat er behutsam rotiert.

  18. Meiner Meinung nach trifft der Kommentar den Nagel auf den Kopf.
    Schubert hat Ideen, die können auch durchaus gut sein. Aber offensichtlich schafft er es nicht diese zu vermitteln und Automatismen mit den Spielern zu entwickeln. Auch konditionell kommt es mir, bei aller Mehrfachbelastung, nach 10 Bl. Spieltagen ewas dürftig vor. Es ist schade mitanzusehen wie so eine geile Truppe immer weiter abbaut. Und auch wenns manchen nervt: bei Favre war eine Mannschaft auf dem Platz, die war wie ein zusammenhängender Organismus. Jetzt sind es 10 gute Feldspieler die zusammen Fußball spielen. Die haben zwar auch irgendeinen Plan aber wissen nicht so recht wie sie den umsetzen sollen. Und weil vieles nicht so klappt haben die auch langsam keinen Bock mehr..

    Die Frage nach der Alternative für Schubert ist natürlich ein Problem. Einige male habe ich schon Arie van Lent als Vorschlag gehört. Vanhaezebrouk wurde hier auch schon genannt, Murat Yakin finde ich interessant. Auch was Jens Keller momentan mit Union Berlin zeigt scheint mir auf gute Trainerarbeit hinzudeuten.
    Aber letztlich fürchte ich, daß Max Eberl sich treu bleibt und zu lange am Trainer festhält. Oder Schubert tritt doch noch in Favres Fußstapfen und kündigt, weil er die Mannschaft nicht mehr verbessern kann. Aber klar, wird nicht passieren.Punkt.

    • Schubert hat tatsächlich eine klar erkennbare Vorstellung, ihm fehlt aber die Geduld diese als Entwicklung, die schrittweise vorangeht und Zeit in Anspruch nimmt, aufzufassen und sie an die jeweiligen Möglichkeiten anzupassen.

  19. Das wären ja schon die genannten Kleinigkeiten. Einfach mal paar Wochen eine Sache durchziehen. Ohne große Rotationen usw. Da reden wir Weihnachten über ganz andere Sachen. Geht es mit diesem Durcheinander weiter, sehe auch ich schwarz…schönen Sonntag euch allen und Kopf hoch

  20. wenn ich hier trainernamen lese welche eventuell oder auch doch nicht gehandelt werden. jungs bleibt mal auf dem teppich.es sind trainer die auch nicht die internationale erfahrung haben wie bei schubert. schubert hat immer noch drei hochzeiten vor sich wo er punkten kann. helft ihm schreibt die kritiken an ihn nur dabei sachlich bleiben und trotzdem motivierend wirken. macht vorschläge sendet das an den verein,aber vorschläge die auch helfen und nicht negativ ausfallen. ich gehe davon aus das eberl mit ihm jetzt sprechen wird und gemeinsam werden sie einen weg finden. jetzt ist erstmal regenerieren angesagt. dann wird die seele der fohlen wieder brennen und es kommen wieder bessere zeiten auf uns fans zu. einmal fohle immer fohle und das HERZ schlägt im rautentakt auch in schlechten zeiten.
    bis dahin schönen restsontag

  21. Bin als alter Borussia Fan überzeugt, das Herr Schubert die Kurve bekommt. Lasst ihm noch Zeit. Wenn mal alle Mann an Bord sind, läuft’s wieder besser.Drmic, Dominguez,Usw. Habe unter ihm tolle Spiele der Borussia gesehen!! Die nächsten beiden Heimspiele werden gewonnen und dann geht’s weiter.

  22. Freitag war grob unsportlich zu spielen. Warum haben die Münchener da nicht gegen Hoffenheim gespiet. Gladbach trifft es von Seiten der/des DFL/DFB haufenweise unsportlich!!!!!!!!!!!!!!! Wenn Gladbach nicht sportlich fair behandelt wird, macht es keinen Sinn hier zu spielen. Ich bitte darum, dass wir in der niederländischen Liga spielen dürfen! Unsere Fans werden auch wie „Dreck“ behandelt. Samstag mit 10000 Gladbachern und 60000 im Stadion ist viel schönerer Sport. Oder gehts „denen da oben“ garnicht um Sport?

  23. Fehlende Fitness könnte einer der Gründe sicherlich sein. Der Fitnesstrainer hat zu Beginn der Saison den Verein gewechselt. Den neuen hat nicht der Trainer bestimmt! Xhaka nicht wirklich ersetzt, sehe ich auch so. Nordveit ebenfalls nicht.
    Hinzu kommt, daß man keine Visionen hat oder diese nicht wirklich kommuniziert. Dann muss man sich nicht wundern, wenn man Spieler nicht halten kann. Das ist aber nicht Sache des Trainers. So beginnt man jede Saison aufs Neue ein Team zu formen.

    • Das mit dem Fitnesstrainer ist spannend. Meine, auch bei Klopp fing es an Probleme zu geben, als diese Position beim BvB neu besetzt werden musste…

      • Es spricht niemand über den blinden Kramer, weil man ihn erst nicht gehen lassen wollte, ihn dann zurück wollte und man sich nicht eingestehen kann, dass er nicht wirklich sein Geld wert ist. Das zuzugeben wäre Kritik an Eberl und ihn nicht einzusetzen wäre das dann indirekt auch (durch den Trainer). Kramer kann keine langen Pässe schlagen und hat keine Spielübersicht. Für Xhaka viel Geld kassieren und nicht gleichwertig ersetzen und dann noch glauben, besser zu sein als letzte Saison oder gleichwertig…. Ich weiß nicht von was manche nachts noch träumen?
        Man hätte Xhaka eine Vision bieten müssen, langfristig ein stabiles(=Spieler mit langfristigen Verträgen) Team um ihn herum aufbauen müssen. Xhaka ist einer der wenigen Spieler, denen es nicht nur ums Geld geht.

  24. Gladbachs Problem ist die Auswärtsschwäche; die Spieler sind 1000x besser als die von Köln. Schubert muss gehen.
    Mögliche Nachfolger: Louis van Gaal, Vicente del Bosque oder Didier Deschamps

  25. Um das mit der fehlenden Fitness mal weiter zu „spinnen“: fehlende Fitness führt zu Müdigkeit, die zur Folge hat, dass du nicht 100% bringen kannst, nicht an deine Leistungsgrenze gehst. Du fühlst dich mit der Zeit ausgebrannt und das vor allen auch mental, Bissigkeit, Kampfgeist und vor allen die Spielfreude bleiben auf der Strecke.
    Aber wie will man die im Laufe der Saison verbessern?

  26. War auch in Berlin und muß dem Autor recht geben,aber gebt Herrn Schubert wenigstens noch 3 Spieltage aber dann muß die Reißleine gezogen werden.Wenn wir in Berlin zwischen der 65-80minute in Unterzahl 3gute Torchacen haben und ich
    schaue zu unserer Eckfahne in der 84 Minute und sehe dort ,noch so „unwichtige
    „Spieler wie Hazard,Hahn,Dahoud die leider so schlecht sein müssen das keiner uns mit seiner Einwechslung vielleicht schon mal ab der 70 min hätte helfen können. Zum Anfang gab es noch Einwechselzeiten von 15-20 min bei Herr Schubert und jetz noch max 5-10 min die höchststrafe,oder es wurde in diesen Kriesenspielen noch nicht einmal die dritte Einwechslung gezogen.Stindel und Kramer laufen die letzten Spiele schon auf dem Zahnfleisch aber die Einwechselspieler sind wahrscheinlich sooooo schlecht das Sie nicht, für 20-30 min
    reinkommen können.Schade auch auch um so ein Talent wie Snow der einige male im Kader war und sich in den „vielen“ Einsatzminuten gut zeigen konnte.Wie war das mit der Jugend die bei uns gute Chancen hat und über den ja jetzt auf einmal sooo schlecht gewordenen Mo Dahoud möchte ich mich nicht groß äußern.Hätte er unter unserem Trainer wenigstens 5% Bonus von dem was Lukas bei Jogi immer hatte wären es vielleich schon einige Spielminuten mehr für Ihn in denen er sich wieder zeigen könnte.Jetzt möchte ich
    mich nicht weiter reinsteigern,gebt dem Trainer seine Chance aber nicht länger als 3 Spieltage er hat immer noch einen guten Kader aber über Taktik und Austellung entscheidet er und wir leiden mit unserer Maschaft.Auf bessere Zeiten ab dem nächsten Spieltag für unseren Verein. Borusse ETE

  27. Absolut zutreffender Artikel.
    Die Mannschaft hatte nach dem Rücktritt von Lucien Favre nicht wegen Andre Schubert sondern trotz Andre Schubert so gut gespielt.
    Mit unserem unserem Fanclub hatten wir am Ende der vorletzten Saison ein Zusammentreffen mit einem Leistungsträger der Mannschaft, dieser beschrieb die Arbeit mit Lucien Favre als kritisch, weil Favre nur seine Idee durchsetzten wollte und nicht mehr mit dem Mannschaftsrat kooperierte. Ausserdem „nervte“ Favre die Mannschaft mit täglichen Videoschulungen. Favre ging und das Korsett, welches Favre der Mannschaft verpasst hatte, fiel weg und die Leistung explodierte. Andre Schubert kann dafür nix. Max Eberl wusste dies und zögerte deshalb mit einem Vertrag für Andre Schubert.
    Nun gibt es nur eins:
    ANDRE SCHUBERT MUSS WEG!!!!!!

  28. Jetzt mal schön die Ruhe bwahren. Die Lage ist sicherlich ernst, aber einige hier sehen m. E. schon etwas zu schwarz. Bis Weihnachten wird hier erstmal nix passieren, und das ist auch gut so. Warten wir mal ab, wie es nach der Länderspielpause läuft. Ich hoffe, Raffael und Hazard bleiben fit und Christensen und Traore kommen zurück.
    Es warten anspruchsvolle Aufgaben, klar. Aber jetzt müssen Ergebnisse her. Und zwar in der Liga, Die CL-Spiele sollte man daher anhaken und die Kräfte komplett auf die BuLi-Spiele bündeln.
    Dann können wir Mitte Dezember ein Fazit ziehen. Dann können wir auch sehen, ob es wirklich die Belastung und Verletzungen waren, oder ob wirklich die Spielidee fehlt. Im Moment kann ich das für mich noch nicht eindeutig sagen.

  29. Hallo Zusammen,

    ich muss vorwegnehmen, daß ich kein Fußballprofi bin, aber seit 1976 ein Fan der Borussia. Max Eberl hat den Verein auf ein festes Fundament gestellt, auf das man aufbauen kann, um in der Bundesliga aber auch in Europa mithalten kann. Dafür verdient er meine vollste Anerkennung.
    Leider hat er den Fehler gemacht, nach Herrn Favre, einen Trainer nach Gladbach zu holen, der diesen Anforderungen gewachsen ist. Herr Schubert hat diese Erfahrung leider nicht. Sein Verhalten, am Anfang als Cheftrainer, war für mich sehr nervös und unprofessionell und vor allem die Vorbildfunktion hat mir gefehlt.
    Kurz gesagt, die Spieler können Fußball spielen, man muss sie nur lassen. Und mit Freude und Ehrgeiz die Mannschaft zum Erfolg führen. Dazu benötigt man einen Trainer mit internationaler Erfahrung.
    Alles Andere ist kurzfristig vielleicht gut, aber langfristig führt dies nicht zum Erfolg.
    Wie gesagt ich bin kein Profi, aber mein Bauchgefühl hat mich noch nicht im Stich gelassen.
    Also Herr Eberl reagieren Sie, bevor alles wieder verloren geht, was Sie aufgebaut haben.

  30. Schon traurig eine Überschrift zu wählen, als wäre dies hier ein Tatsachenbericht, damit den Mist überhaupt jemand liest!
    Objektive Berichterstattung sieht für mich anders aus und eine persönliche Meinung auf diesem Wege Kund zu tun….lasse ich einfach mal unkommentiert.
    Aber hier scheinen ja die absoluten Experten am Werk zu sein, die eher nach einem neuen Trainer schreien, bevor die Gesamtsituation einmal erfasst wurde.

    MG hat keinen 200 Millionen Kader, wie manch andere Mannschaft in der Champions League und selbst diese Clubs schwächeln ab und zu . (Leverkusen, Bayern, Man. City…….) Da es bei so vielen verletzten Spielern zu einem Engpass kommen kann und die Leistungskurve abfällt ist normal. Was passiert wohl in einem 30 Mann Unternehmen, wo eben mal 9 wichtige Mitarbeiter fehlen? Da feuert man am besten dann auch sofort den Vorarbeiter, weil er ja der Vorarbeiter ist und der Schuld sein muss.
    Es sollte mal darüber nachgedacht werden, wie lange Gladbach nur Mittelmaß. Kaum läuft es mal 2-3 Jahre etwas besser, sind diese Zeiten schnell vergessen. Und sorry….. da wurde keine Champions League gespielt und man war froh nicht abzusteigen! Ehrlich gesagt, wer nur noch darauf pocht jedes Spiel einen Sieg zu sehen, sollte besser Bayern Fan sein. Die Fußballfans ohne Seele treffen sich dort jedes Wochenende, passt ja evtl.

    • Lieber Herr „Experte“, stimmt – ist „nur“ ein 167,1 Millionen-Kader (Quelle:Transfermarkt.de). Der auch „nur“ in den vergangen vier bis fünf Jahren (!!) erfolgreich hochgerüstet wurde. Außerdem bleiben „Vorarbeiter“ auch dann nicht lange im Amt, wenn man bei den verbliebenen 21 Kollegen faktisch sieht, wie sie individuell selbst in belastungsarmen Situationen dauerhaft schlechter reagieren. (Übrigens – Achtung Zynismus – ein Satz, wie er natürlich an jedem Stammtisch gesagt wird!)

      Und noch etwas: Wer in einem Meinungsblog objektive Berichterstattung sucht, sollte an seiner Medienkompetenz (eine Schlüsselbildung im 21.Jahrhundert) arbeiten. Genauso wie – das beschleicht mich nach dem Lesen dieses Kommentars – an der Lesekompetenz. Da steht nichts, und absolut null was auf Ergebnisgeilheit oder zu hohen Ansprüchen basiert. Erst Recht werden weder die Belastungen noch die Verletzungen in dem Text ignoriert. Doch ein Top 6-Team sollte man schon so benennen dürfen. Oder haben wir aktuell einen Kader auf Sverkos-Ulich-Pletsch-Strasser-Nievau? Dann lass uns gerne über Platz 11 diskutieren.

      Aber das ist eh egal, denn um eine inhaltliche Auseinandersetzung geht es hier doch nicht?! Oder? Hauptsache anhand der Überschrift völlig faktenfrei, gar -falsch, kommentieren, weil das eigene Brett vorm Kopf nur die eigene Meinung zulässt. Das sind mir echt die Besten. Also: Lies den Text, sage mir deine Gegenargumente zu Textstellen oder Bitte, Bitte, Bitte, erspare Dir hier deine „wertvollen“ Kommentare.

  31. Viel zu simpel hat Schubert einfach von Favre profitiert. Simpeldenken hilft nicht. Vielleicht werden manche Teams auch besser? Einen „Spitzenkader“ haben wir bei dem Budget nicht, sondern einen Perspektivkader mit Schwächen.

  32. Was soll da traurig sein ?
    Endlich mal die Wahrheit geschrieben. Schubert verunsichert die Spieler seid Wochen mit seiner wilden Rotation. Ich höre nur Ausreden von Eberl und Schubert
    Ich kann es nicht mehr hören wo wir herkommen und einstelliger Tabellenplatz

  33. Hallo Manuel Felipe Breuer. Ich würde mich sehr freuen, wenn beim nächsten Vollraute Podcast das Thema Schubert ein Thema wäre. Es Interessiert mich sehr wie deine Podcast Kollegen das sehen. Ich habe mich doch sehr über diesen sehr harten Beitrag gewundert. Aus dem Podcast kennt man dich eher als besonnenen ruhigen und taktisch cleveren Zeitgenosse.
    Schönen Abend noch.

    • Hallo fan66,
      genau diese Folge gibt es diese Woche zu hören – ich hoffe, durch die dem Format geschuldete ausführlichere Diskussion werden die Ansatzpunkte klarer.
      Gruss

  34. Ich denke auch nicht, dass Eberl vor Weihnachten reagieren wird, und das ist wahrscheinlich auch gut so! Aber dann denke ich, ist Schluss für Herrn Schubert. Wenn man sich trennt, muss diesmal die Wintervorbereitung unter dem vermeintlich neuen Trainer laufen (siehe damals Frontzeck).
    Meine Hauptsorge zur Zeit ist, dass die Mannschaft nicht komplett austrainiert wirkt! 3 km weniger Laufleistung pro Spiel und deutlich weniger Sprints als letztes Jahr sind schon ein Statement! Vielleicht war es doch ein Fehler, die Position des Konditionstrainers intern auffangen zu wollen! Auch die vielen muskulären Verletzungen gibt es bei uns erst, seit Chris Weigl nicht mehr verantwortlich zeichnet! Aber sein Weggang war ja leider aus privaten Gründen nicht zu vermeiden!

  35. #istdochallesgarnichtsoschlimm

    Wir hatten 4 mega tolle letzte Jahre.
    In diesem Jahr, zugegebener Maßen, ein leistungstechnisch eher holpriges rege mich nur noch auf. Aber nicht etwa über die Spieler, Trainer oder Manager.
    Nein, über die Gladbach Fans die aus fehlender Fussballfachkompetenz und Ungeduld die selben Akteure nachdem 1. Fehlpass auspfeifen, die uns in den letzten erfolgreichen Jahren so viel Freude bereitet haben. Wahnsinn wie schnell doch viele vergessen wo man herkommt.
    Aber sei es drum. Andre Schubert ist ja der, von purer Polemik des Verfassers, beschriebener Haupttäter unserer Situation. (FAKTEN: BL Platz 11 – 6 Punkte hinter einem europäischen Platz ; europäischer Wettbewerb überwintern; DFB Pokal Achtelfinale)
    Nun zu gefühlten Wahrheit, die ja jeder subjektiv beschreibt. Schubert ist ein Fachmann der mM. nach sehr wohl eine Idee hat wie er mit der Mannschaft spielen will. Aber, und hier bin ich mit vielen Vorrednern einer Meinung, damit überfordert er die aktuell verunsicherte Mannschaft. Inwiefern auch interne Spannungen aktuell die Stimmung beeinflußen mag ich nicht zu beurteilen. Mit jedem gut Freund im Verein ist AS jedoch ganz sicher nicht.
    Dementsprechend bin ich auch davon überzeugt, dass er dies gerade in der Länderspielpause genau analysieren und anpassen wird. Sollte er dahingehend unflexibel sein und Meinungsresistent, dann wird die zunehmende schlechte Stimmung in und vor allem um den Verein dafür sorgen das er ausgetauscht wird.
    Aber nochmal zum Kern meines Kommentares. Mir gefällt die Stimmung das ständige Gemeckere und Genörgel über Trainer, Spieler und Spielidee nicht.
    Und auch wenn man nicht alles gut finden muss was UH sagt, aber :“Für die schlechte Stimmung seid Ihr doch verantwortlich!“

    #istdochallesgarnichtsoschlimm

  36. Hallo Tessa. Du haust doch selber drauf wie Schalker. Glaubst du wirklich das jemand Xhaka halten kann wenn Arsenal ruft. Dann träum mal schön weiter. Im übrigen verstehe ich auch nicht die überscharfe Kritik an Kramer. Er hat genau so schlechte Form wie alle anderen. Ich denke das wird wieder…..

  37. Fan66: ich „haue“ aber nicht auf den Trainer ein, auf den sich hier viele eingeschossen haben und mache ihn zum alleinigen Sündenbock. Bleibe dabei die Abgänge sind qualitativ nicht gleichwertig ersetzt worden. Die Ansprüche aber gestiegen. Kramer wird überbewertet. Die Fitness stimmt nicht und die Muskelverletzungen steigen….. Vielleicht wirft ja auch der Trainer von sich aus das Handtuch. Nachvollziehbar. Und im Sommer folgt dann Eberl. Ebenfalls nachvollziehbar.

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